Über Karama

karama houseDie palästinensische Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch. Seit Ausbruch der zweiten Intifada im September 2000 wurde die Situation infolge der israelischen Politik immer weiter verschärft. Die Tötung von Zivilisten, Zerstörung von Wohnhäusern und die Belagerung ganzer Städte und Regionen ist zum palästinensischen Alltag geworden.

Tausende Menschen wurden getötet oder verletzt, so dass sie ihre Familien nicht mehr versorgen können. Aufgrund der israelischen Abriegelungs- und Belagerungspolitik ist die Mehrheit der Palästinenser arbeitslos geworden. Damit nicht genug, müssen wir auch noch Formen kollektiver Bestrafung erdulden, wie die Invasion ganzer Ortschaften, Ausgangssperren und Checkpoints. Leben und Arbeit werden dadurch erschwert und gefährlich. Viele Familien haben Kinder und ihr Zuhause verloren. Die Besatzung hat das Leben verändert, auch das der Kinder, und zwingt sie, die Hoffnung aufzugeben, ihre Freude zu verlieren, ihre Zukunftspläne zu begraben und ihre Träume einzustellen. Diese Kinder wachsen in einer Umgebung ohne Gärten, Spielplätze, Bücherein und Jugendzentren auf.

Aus dem Wunsch, diesen Kindern zu helfen, haben wir innerhalb der lokalen Gemeinschaft die Organisation Karama (seit 2002) aufgebaut, die Kinder, Jugendliche und auch Frauen auf verschiedenen Gebieten fördert und betreut. Karama (arabisch für Würde) arbeitet unabhängig und gehört keiner politischen Partei oder Bewegung an.